16. März 2008
“Jeden Abend - vor dem schlafen gehen - schaut’s auf eure Fuesse und kontrolliert, ob ihr eh keine Pickel mit schwarzen Punkt habt. Immer die Fuesse waschen. Mit Seife! Denn es gibt bei uns im Dorf Parasiten im Sand, die euch die Zehen auffressen und unter der Haut Eier legen”, sagte einst unser Surfguide Daniel. A so a schass! Wir dachten uns, das war ein Scherzerl von ihm oder eine Legende von Barra Grande, die nur so weitergetragen wird um die Touris zu schrecken und um mehr Seife zu verkaufen.
Aus Spass wurde Ernst. Ernst ist jetzt eine Woche alt! Martin hatte heute seinen ersten Eisprung. Sein kleiner Zeh hat Eier gelegt. Ihr Kinderlein kommet. Auf Wikipedia wird als Therapie empfohlen: “Bei einem Befall wird zunächst der Floh unter Lokalanästhesie chirurgisch entfernt. Danach muss sichergestellt werden, dass keine Sekundärinfektionen durch weitere Mikroorganismen verursacht werden.” Na serwus. Betaebung erfolgt mal durch Alkohol und selbst ist der Mann der Schirursch.

Die Einheimischen nennen den Parasiten “bicho de pé”.
Kommentar von Martin: “Den kloan Zechn hob i eh nua nie braucht”.

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16. März 2008
Donnerstag. Letzter Surftag in Barra Grande. Nach einer mittelpraechtigen Morning-Session haben wir am Nachmittag nochmals voll reingepaddelt und fett Wellen geschlitzt. Bei der all-abendlichen Caipirinha-Session sind wir in der Chillout-Area auf den Polstern in sekuendlichen Minutenschlaf gefallen. Surfen ist harte Arbeit. Neto, unser scheissgeiler Kokusnusspfluecker und Hutbastler, hat die Lizenz zum Free-Solo-Klettern auf allen Palmen und Wellen. Neto, unsere scheissgeile Surfmama, gab uns stets Kokosmilch und hat uns zum Abschied Rosen aus Palemblaettern gebaut. Er hat uns nie auf die Palme gebracht, aber stets in die Wellen getrieben.
Neto wurde von uns das Praedikat “scheissgeil” verliehen und durfte die www.scheissgeil.at-Haube tragen.

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13. März 2008
Gestern waren wir auf Schatzsuche. Wir haben uns hiefuer extra einen Tag reserviert. Es ging um Kohle - wir hatten keine mehr. Ziel war es einen Bankomat zu finden, der uns mit frischer Kohle versorgt. Eine Herausforderung, die sich in unseren Breitengraden nicht in dieser Form stellt.
Direkt in unserem Dorf gibt es naemlich keinen Bankomat und keine Bank. So sind wir um 9:00 Richtung Hafen marschiert um dann mit einem Fischerboot aufs Festland zu kommen. Die Jagd nach Kohle ging los. Auf diesem Schiffweg kommt man direkt zur naechstgelegenen Bank. Diese war geoeffnet, aber der Bankomat war defekt. Also keine Kohle fuer uns. Wir hatten nun beinahe kein Geld mehr. In den Geschaeften haben weder Maestrokarte, noch American Express oder MasterCard funktioniert. Eine erfolglose Busfahrt wuerde bedeuten, dann kein Geld mehr fuer die Bootsfahrt retour mehr zu haben. So wagten wir diverse Gespraeche mit den Einheimischen:
- Der Bankangestellt bedauerte den Bankomat-Ausfall und hat uns eine Bank in 120km Entfernung empfohlen, diese sei die naechstgelegene Moeglichkeit, um an Kohle zu kommen.
- Ein Securitymann in der Bank hat uns eine Bank in 26km Entfernung empfohlen. Das war dann ein interessanter Widerspruch zur Empfehlung des Bankangestellten, der offensichtlich wenig von Mitbewerbsbeobachtung haelt.
Also steigen wir in einen kleinen VW-Bus, der mit 15 Brasilianeren und 2 Oesterreichern befuellt wurde. Wir wusste nicht genau wo die Reise hingehen wird. Es war heiss. Und wir transpierierten uns stolze 60 Minuten ans Ziel. Dort gab es dann tatsaechlich ein Dorf und einenen Bankomat. Wir konnten Kohle ernten und haben uns kraeftig am Automaten bedient. Den Busfahrer haben wir ein wenig geschmiert, damit er uns auch wieder zurueck bringt. Mit ein wenig Kohle lebt es sich gleich leichter und er war auch stolz Leute aus Europa kennengelernt zu haben.
Erkenntnis des Tages: Wir haben nach einer Woche wiedermal Asphalt gesehen, den gibt es naemlich in unserem Dorf auf nicht. apropos Kohle: Wenn man gar keine mehr, dann spielt Kohle ne grosse Rohle.










Kategorie Surftrip Wien 02.03.2008 | 2 Kommentare »
7. März 2008
Nach einer scheissgeilen Anreise durch das Hinterland sind wir angekommen.: Flug 10 Stunden. Faehre 1h. Busfahrt 3h. Fischerbootfahrt 1h. Abreise am 03.03.2008 um 06:00 und dann Anfkunft 04.03.2008 21 Uhr.
Nau hearst? Wia schaut so ein Tag in Barra Grande aus… hm nun schon der zweite Tag. Was haben wir heute gemacht. ur-stress hearst, oida:
- aufstehen und dann fruecht-stuecken um 7:00
- Jeep-Safari zum Surfspot und Papagei watching und so
- Schnorcheln rund ums Reef beim Spot: Es gruessn bunte Fische und Tiere aus dem Biologie-Unterricht
- Aggressive Chillen mit frischer Kokosmilch aus Kokosnuss unter Kokospalme
- Surfen . suuuuuuuuuuuuuurrrrrrrrrrrrrrrrrrrfffen. Scheissgeile Wellen treten.
- Jeep-Safari retour
- Beachvolleyb0ll-Exhibitionischen mit Locals vor unserer Haustuer am Strand
- Dann Sonnenuntergang mit Caipirinha an der Bar am Strand vor unserer Haustuer oder von unserem Balkon aus bzw. dortiger Haengematte
- Scheissgeilen frischen Fisch essen
- Absacker
- Aggressive Chillen
Kitschig? Klingt so, ist aber auch so.
Hier die ersten Eindruecke: zum Album direkt - auf Flickr checken
Até logo!
scheissgeil-crew






anklicken, dann werde dise pics groesser:






Kategorie surftrip Brazil March 2008 | 16 Kommentare »
3. März 2008
zwischenstopp frankfurt city: keine zeit für einen kleinen surf im main. keine wellen. der spot läuft nicht ohne Emma

Sorry Goethe, aber Frankfurt lässt sich sehenswürdigkeitstechnisch in einer Stunde abwickeln. done.
oida, in einer Stunde gehts ab nach Salvador @ Brazil
Kategorie Surftrip Frankfurt 03.03.2008 | 1 Kommentar »
1. März 2008
Oida, das ist der Anfang von www.scheissgeil.at
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1. März 2008
Kategorie sowas | 14 Kommentare »