Zopilote Surfcamp - Costa Rica - Nicoya

10. April 2009

Wir sind nun bereits seit ein paar Tagen wieder zurück in Österreich. Ein abschließender und leicht verspäteter Beitrag bezüglich des scheissgeilen Costa Rica-Trips sei noch dem heimgesuchten Surf-Camp gewidmet:

Per Flaschenpost ist dieser - bisher noch nicht veröffentlichte - Tagebucheintrag plötzlich aufgetaucht:

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“Halbinsel Nicoya: Das Zopilote Surfcamp liegt einige Kilometer nördlich von Santa Teresa. Untergebracht ist man entweder im Surfhaus selbst, oder in einem der 2 Ranchos, die das Grundstück direkt vorm menschenleeren Homebreak schmücken. Der Beachbreak Playa Hermosa ist 10 min. Fußmarsch entfernt. Hier gibt es Wellen jedes Kalibers. Vom Beginner bis zum Pro: hier surft jeder gerne. Man trifft schon auch auf andere Surfer dort, aber als crowded kann man diesen Spot noch lange nicht bezeichnen.

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Zu Fuß kann das Ortszentrum nicht erreicht werden oder besser gesagt schon, aber mit einer Stunde Fußmarsch muss gerechnet werden. Bei über 30 Grad im Schatten ist das eher keine Option: In den frühen Morgenstunden nach einer Party kann man das aber schon einmal machen. Die Alternative: Taxi allerdings eine klassische Touristenabzocke: 10 $ für rund 5km. Zopilote hat aber auch einen eigenen Fuhrpark an Fahrrädern deren Benützung im Camppreis mit inbegriffen ist. Es gibt aber auch noch eine andere Alternative: Nämlich Bruno. Er ist der König vom Camp und fährt täglich mit dem Jeep Richtung Ort und nimmt gerne die Leute vom Camp mit.

Bruno checkt im Ort immer frische Zutaten fürs Abendmahl. Hier kocht der Chef noch persönlich. Er verzaubert uns mit frischem Fisch, Ananas Curry, Chilli con Carne oder Nudeln und mehr. Und es gibt für jeden Nachschlag. Genauso genial ist das Frühstück. Ebenfalls genial lecker. Fruchtsalat, Kaiserschmarrn, Pancakes und Brownies werden vom deutschen Surfergirl Teresa zubereitet. Crazy-Man-Phil und der entspannte Schweizer Andre runden das Camp perfekt ab und geben ihr Wissen über Surfen und Wellen an die Surfschüler weiter. Auch Boards und Wax ist inkludiert, so dass man sich um beinahe nichts mehr kümmern muss, außer surfen und chillen. Eine breite Range an NSP-Boards steht zur Auswahl, aber auch Costum-Shaped Shortboards und ein Costum-Shaped 8,4″ Longboard. Das 8,4″ ist echt ein scharfes Ding.

Im Garten am Campgelände zieren einige Kokospalmen den Weg zum Strand und spenden Schatten. Eifrige Kletterer können sich aber auch gerne bei Kokosnüssen bedienen. Dabei kommt man ganz schön ins schwitzen, aber die Kokosnuss und ihre Milch schmecken dafür dann umso besser. Lucy und Ivy - die beiden Hunden - bewachen das Arenal. Ansonsten tummeln sich noch Leguane, Eichhörnchen und exotische Vögel und ein Pferd und viele Einsiedlerkrebsi im Garten Eden.

Ansonsten kann man eigentlich nicht mehr viel zum Camp sagen: Außer, dass man viele scheissgeile chillige Surfer kennen lernt und Erfahrungen austauschen kann.  Danke an König Bruno und seine Crew für die scheissgeile Zeit dort.”

Also falls du mal Lust auf Surfen in Costa Rica hast:
Prädikat: Sehr Empfehlenswert - www.zopilote-surfcamp.com

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Kalter Chirripó wild bestiegen (2)

20. März 2009

Early Morning Surf

6. März 2009

Video: Lenzi performing with his Jaegermeister-Boardshort- some paddling, take off, lip grind, aerial in the end :)  - mutiges Kamerakind Martin in der brutalen Brandung


Dreckiger Ausritt auf heisser Piste

6. März 2009

 4. / 5. Maerz:

Als Auflockerung zum Surfen bauen wir einen Adventure-Ausritt in den Tagesablauf ein. Wieder entdecken wir ein neues Transportmittel: Wir checken uns zwei Quads von Eric und brettern druch die staubige Dreckspampa. Mit bis zu 100 km/h lassen diese Vierbeiner ueber jedes Schlag- und Drecksloch reiten. Auch ohne Strasse kommt man so zuegig voran. Wir duesen nach Playa Coyote, Cabo Blanco Reservat, Montezuma (Wasserfaelle) und durchs huegelige Hinterland. Heuer hat es noch nie geregnet hier: ensprechend hoch war die Fein- und Grobstaubbelastung -  trotz Umwelt-100er - auf den Schotterpisten. Beim Zaehneputzen kracht es immer noch, dafuer fielen die Kontaktlinsen fast von selbst heraus.

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Quad-Tour Nicoya / Costa RicaQuad-Tour Nicoya / Costa Rica 

Sunset Surf Session

6. März 2009

Surfcamp / Santa Teresa

3. März 2009

Neues album auf flickr: Bilder vom Surfcamp und unter Wasser
 

Adventure Day mit Punktlandung

1. März 2009

27.2.2009

Wir brechen auf Richtung “El Arenal” - “La Fortuna”. Nach einer Kombi aus 3 Bussen und anstrengenden 10 Stunden, kommen wir dort an. Zur Erholung ging es gleich direkt in die Thermalbaeder (namens “Baldi”) - hier waermt der Vulkan das Wasser und wir entspannten uns in den unterschiedlichen Jakuzzis, Baedern und Bars:
Adventure Day / El Arenal Adventure Day / El Arenal Adventure Day / El Arenal Adventure Day / El Arenal

Die Anreise war es wert. Das Bad bekommt das scheissgeil-Siegel verliehen. Leider blieb der Vulkan etwas in den Wolken verdeckt - wie an 300 Tagen im Jahr…. schmunzeln die Locals:

28.2.2009

Adventure Day war angesagt! Wir stellten uns auf die schnelle ein kleines, scheissgeiles Programm zusammen. Wir entdeckten geile Transportmittel: Traktor zieht Bus; Sliden auf 15 unterschiedlichen Kabel-Leitungen (nennt sich hier Canopy) ueber Taeler hinweg in luftiger Hoehe - mit bis zu 70 km/h rauschten wir durch und ueber die Baumkronen dahin. Wer bremst verliert oder brennt sich die Haut weg. :)
Adventure Day / El Arenal El Arenal - Adventure Day El Arenal - Adventure Day El Arenal - Adventure Day El Arenal - Adventure Day El Arenal - Adventure Day

Danach ging es mit a poar Indianer per Pferd zurueck und ein Abstecher zum Arenalsee ging sich auch noch aus.

So. Nun war keine Zeit mehr fuer lange Busfahrten. Tempo. Ein Taxi-Ehepaar brachte uns zu einem Schnaeppchen-Preis direkt nach San Jose zurueck. ER bringt uns sicher ans Ziel, SIE sitzt am Beifahrersitz und quasselt 2 Stunden durch. ER schweigt und zuckt nicht mal mit der Wimper, waehrend Sie sich totlacht. Entweder Sie hat ein komplett integriertes Headset oder pflegt gerne laengere, intensive Selbstgespraeche.

Und nochmals beschleunigten wir unsere Transportmittel: In San Jose (Hauptstadt) eroberten wir uns einen kleinen Flieger, der uns fast direkt zum Surfspot fuer die naechsten Tag flog. Scheisseiler Flug. Dieser 20-Minuten Flug ersparte uns eine weitere langwierige 7 Stunden Bus/Schiffsfahrt-Kombi und war ein Erlebnis fuer sich:

Puenktlich zum Sonnenuntergang landen wir in “Tambor” auf der Halbinsel “Nicoya” und kurz danach treffen wir im Surfcamp ein. (Am richtigen Tag lt. Buchung :)

29.2.2009

Adventure-Days und die Herumreisere sind vorbei. Ab heute fokusieren wir uns in Sachen Transportmittel auf SURFBRETTER und bewegen uns die naechsten Tage nicht viel vom Fleck.
Nach dem ersten Surf heute sind wir sauber aus dem Meer gestiegen. Wir sind richtig durchgespuehlt worden und genossen unsere ersten Ritte auf dem Beach-Break vor der Haustuere bei Low-Tide, wenig Current, viele Close-Out-Waves (over-head), Swell soll noch staerker werden.

Bananama-Massarsche

27. Februar 2009

25.2.2009

Zu gewohnt frueher Zeit machten wir uns auf den Weg Richtung karibische Kueste. Mit dem Bus ging es um 4:00 ab in den Osten. Ein Buswechsel war planmaessig. Ein weiterer Buswechsel war nicht planmaessig. Panne! Juhu. Normalerweise haben wir das nur bei Mietautos. Bus gekillt. Ziel: Puerto Viejo - an der scheissgeilen Karibikkueste. Nightlife dort haben wir auch gleich mal gecheckt. Party gemeinsam mit Kristy (NL/girl) und Brian (US/boy). Lang genug ausgeblieben, um den angedachten Bus am Folgetag um 6 Uhr 30 zu verpennen. No pasa nada.

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26.2.2009

Frisch und munter…. naja… ging es dann um 8:30 mit dem Bus Richtung Sueden. Luftveraenderung sollte helfen. Wir duesten nach Panama! Janosch, oh wie schoen ist Panama!

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Gluecklicher Papa nach der Geburt. Ein Maedchen ist es geworden, dunkle Haare.
Das mit dem Nachwuchs geht schnell hier. IMG_0612

Von Affen, Echsen und Hammerhasen

25. Februar 2009

Impressionen vom Parque Nacional Manuel Antonio:


Parque Nacional Manuel Antonio


Parque Nacional Manuel Antonio


 Parque Nacional Manuel Antonio


 Parque Nacional Manuel Antonio


 Parque Nacional Manuel Antonio


 Parque Nacional Manuel Antonio


 Parque Nacional Manuel Antonio 


Parque Nacional Manuel Antonio

Kalter Chirripó wild bestiegen

24. Februar 2009

Faschingssamstag - 20.2.2009

Tagwache 05:00 - Der Wecker bruellt uns aus dem Bett und wir staerken uns mit Reis und Bohnen, um fuer die Faschingsparty fit zu sein. Wir wurden vom Cerro Chirripó (3820m - hoechster Berg Mittelamerikas - 20km Wegstrecke - 2500 Hoehenmeter Aufstieg)  eingeladen. Leider war das Motto: “Bring-your-own-food-and-drinks-and-friends-and-fun-and-blablabla” - und somit hatten wir ordentlich was zu schleppen - incl. Gaskocher, Sonnencreme, Haube, HamHam und Stirnlampe und und…

IMG_0379 Costa Rica> Chirripó Hike 2009

Abmarsch 6:30: Unser Tagesziel (das BaseCamp - “Los Crestones”) sollten wir nach 14,5 km Aufstieg auf 3400m Hoehe erreichen. Wir waren die meiste Zeit ziemlich einsam unterwegs und durchwanderten verschiedene, beeindruckende Vegetationszonen: zuerst tiefsten Dschungel und Nebelwaelder, vorbei an Baeumen mit mehreren Metern Durchmesser, vorbei an baertigen Baeumen (weisse Flechten) , vorbei an dichten Bambuswaeldern, bis hin zur Todeszone, die dann nur mehr aus kahlen Baumstaemmen bestand. Nur einmal wurde unsere Einsamkeit gestoert, denn ploetzlich querte ein Affe unseren Weg. Schoss aus dem Dickicht, sagte “Hallo” und war uns gottseidank wohlgesinnt und wir durften unseren Proviant behalten. Wir waren auch stets gut zu Voegeln und lauschten deren bezierzenden Geschrei.

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16:00 - Nach 9 Stunden staendigem Bergaufmarsch incl Fotoshootings sind wir im BaseCamp angekommen. Wir belohnen uns mit Huehnerbruehe und Nudeln mit Tomatensauce à la Gaskochère. Auf der Huette gab es ein Wiedersehen mit den Kentucky-Fried-Chickens vom Vorabend, die uns ihre Taktik fuer den Gipfelsturm ausplauderten: Sie wollten bereits um 03:00 morgens aufbrechen, um von der aufgehenden Sonne am Gipfel gekuesst zu werden. Wir klauten die Taktik und stellten den Wecker auf unchristliche 02:00 Uhr.

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Faschingssonntag - 21.2.2009

02:00 fruehmorgens - Wecker bimmelt. Schnell aus dem Schlafsack, Zack Zack, Zandi putzen, Pipi machen und erneut Huehnerbruehe am Gaskocher zu bereiten. Die Kentucky-Fried-Chickens aus Kanada sind tatsaechlich auch schon munter, gingen um 03:00 los und wir gaben ihnen einen Vorsprung von einer halben Stunde. Wir wagten einen Blick nach draussen - Los Crestones: Nieselregen - scheisskalt - die Frisur haelt nicht - Hueherbruehe im Bauch noch warm - Haube auf und Stirnlampe ein. Der sensationelle Ausblick im Nebel war nur durch die beschlagene Brille getruebt. Scheissungeiles Wetter, aber die Stirnlampe wird uns den Weg durch die Finsternis schon weisen….

03:30 morgens: Wir stuermen den Gipfel: zuerste gehts gemuetlich, leicht bergauf durch das Unwetter. Die ersten Kentucky-Fried-Chickens robbten uns dennoch entgegen und bald trafen wir den Rest der Kanadier-Truppe, die unstolz den Gipfel aufgeben mussten (Aufgeben tut man einen Brief oder das Studium - aber doch nicht den Chirripó!)  Die Luft wurde immer duenner und nach einem finalen, steilen, felsigen Aufstieg erreichten wir das Gipfelkreuz!

06:30 spaetmorgens
Wir stehen am hoechsten Berg Mittelamerikas. Und kurz nach der Ankunft lichtete sich der Hochnebel. Unsere durchnaessten Handschuhe legten wir ab und leckten unsere kalten Finger warm. Glueklich und stolz schmusten wir mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages.  Die Strapazen des Aufstieges wurden mit einem scheissgeilen Ausblick belohnt!

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07:30: Wir verlassen den Gipfel und machen uns auf den Weg ins Tal. Es war ein Abstieg von 20km Laenge, der in Summe und als Draufgabe durchaus etwas muehsam war. Aber runter ist noch jeder kommen.

16:00: Ankunft im Tal. Rein ins Taxi und es ging zurueck in die Zivilisation: San Isidro de General. Hotel Chirripó.

20:30: Ende der Party. Technisches K.O. Verbrannter Nacken. Harte Waden. Kaputte Knie.

Wir san also de, de auf den hechsten Berg von Mittelamerika worn. Und de, de nimma so boid auffi woin. Wir san de, de oben worn und dort gwesen san. Und de, de vue Hendlsuppen gessen habn. Wir san de und alle, de´s ned gschafft habn. Wir san ned die Gerlinde Kaltenbrunner, aber wir san de, de auf an scheissgeilen Berg worn und alle 3820er in Costa Rica bestiegen haben!